Februar 3

Rohstoff-Crash bei Gold -20 %, Silber -40 %: Warum Gold und Silber wirklich so brutal drehten. Zuerst Rohstoff-Crash, dann Aktien-Chancen: Thieme bleibt bullish, rechnet aber mit 10% bis 15% Korrektur

Gold und Silber im Sturzflug: Silber -40% in zwei Tagen, Gold zeitweise rund 20% unter dem Rekord. Rohstoffexperte Carsten Stork (DCX, Dubai) nennt es klar einen Crash, aber nicht wegen Kevin Warsh oder neuer Zinsangst. Sein Kernpunkt: Nach einem Blow-off-Top kamen an der CME massive Margin-Erhöhungen – und damit Margin Calls. Wer die höheren Sicherheiten nicht stellen konnte, wurde zwangsliquidiert. Ergebnis: Volatilität nährt Volatilität. Fundamental bleibt die Story intakt: strukturelle Defizite und starke Nachfrage bleiben, nur spekulatives Geld wurde herausgespült. Kurzfristig: erst beruhigen lassen, Flows beobachten. – Die Brücke zu Aktien: Ein Warnsignal wäre nur ein zweiter Sell-off unter die Tiefs, der Liquidität aus dem Markt zieht – Stork hält das für eher unwahrscheinlich. Heiko Thieme sieht keinen breiten Aktien-Crash, rechnet aber mit 10% bis 15% Korrektur und setzt auf antizyklisches Kaufen in drei Tranchen. Im Club-Teil: 50 % ETFs und 50 % Einzelwerte. SAP als Kauf. Palantir nur klein dosieren.


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