
Wenn Kanonen donnern und Kaufkurse locken – Zwischen Öl-Schock und Optimismus: Halver bleibt cool, Thieme kauft nach
Börsentag in Wien, volle Unsicherheit, hohe Nervosität – und mittendrin zwei Männer, die den Märkten erst einmal den Puls messen: Robert Halver und Heiko Thieme. Die beherrschenden Themen: Iran-Krieg, Ölpreis, Inflationsangst. Halver bringt es auf den Punkt: „Trump ist das gelebte Aprilwetter.“ Mal Drohung, mal Rückzug – genau diese Unberechenbarkeit kann für die Börse am Ende sogar hilfreich sein. Seine zweite starke Botschaft: „Die Welt hat kein Interesse am Untergang.“ Das heißt für Anleger: weniger Weltuntergangsrhetorik, mehr kühlen Kopf.
Auch Heiko Thieme bleibt seiner Linie treu: Rückschläge sind keine Katastrophe, sondern Kaufgelegenheiten. Für ihn gilt weiter der alte Börsensatz im modernen Club-Sound: Wenn es kracht, wird nicht gejammert, sondern gestaffelt gekauft. Im zweiten Teil wird es konkret: Amazon, Rheinmetall, Oracle, Zalando und Verbio. Die Devise der beiden Börsenprofis aus Wien: Wer nur Angst sieht, verpasst die Erholung. Oder, um es mit Halver zu sagen: Wer dem Aktienmarkt nicht treu bleibt, landet am Ende eher in der Armut als im Wohlstand.

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