Heiko Thieme bleibt optimistisch, warnt aber vor falscher Sorglosigkeit. Die Risiken sind kleiner geworden, verschwunden sind sie nicht.
Heiko Thieme bleibt rationaler Optimist, auch wenn er die Lage im Nahen Osten deutlich skeptischer bewertet als viele Anleger. Die Börsen feiern die Hoffnung auf Entspannung, doch für Heiko ist der Konflikt noch nicht gelöst. „Die Gefahr ist kleiner geworden, aber nicht weg.“ Die Wahrscheinlichkeit einer zweiten größeren Korrektur sieht er nur noch bei 25 bis 30 %. Gleichzeitig erwartet er bei einer Beruhigung der Lage einen Ölpreis von 50 bis 60 US-Dollar je Barrel. Das könnte den Inflationsdruck spürbar senken.
Auch die Fragen der Clubmitglieder stehen im Mittelpunkt der Ausgabe. Dabei geht es um die künftige Zinsentwicklung, die Chancen von Oracle, Infineon, Adesso und Vinci sowie um SpaceX, Elon Musk und die Zukunft der künstlichen Intelligenz. Zu Oracle bleibt Heiko eindeutig: „Oracle würde ich heute kaufen.“ Bei Adesso sieht er Chancen, empfiehlt wegen der geringen Unternehmensgröße aber nur kleine Positionen. Vinci bewertet er als solide Halteposition mit Stoppkursen. Elon Musk bezeichnet er als Visionär: „Elon Musk ist kein Betrüger. Er hat Visionen.“
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